CDA-Kreisverband Ennepe-Ruhr zur Rentendebatte: Verlässlich, gerecht und ohne Panikmache

Der CDA-Kreisverband Ennepe-Ruhr fordert eine verlässliche und generationengerechte Ausgestaltung der Alterssicherung und warnt vor einer emotional aufgeheizten Debatte ohne konkrete Lösungen.

„Wir müssen aufhören, den Menschen Angst zu machen. Ja zu notwendigen Veränderungen – aber Nein zu pauschalen Aussagen ohne tragfähige Konzepte“, erklärt der Kreisvorsitzende Christian Brandt, der zugleich Vorsitzender der CDA im Ruhrgebiet ist.

Gerade im Ennepe-Ruhr-Kreis spürten viele Bürgerinnen und Bürger die steigenden Lebenshaltungskosten unmittelbar. Gleichzeitig verschärfe der demografische Wandel die Herausforderungen für die sozialen Sicherungssysteme. „Deshalb brauchen wir nachhaltige Reformen statt kurzfristiger Symbolpolitik“, so Brandt weiter.

Der Kreisverband begrüßt ausdrücklich die Positionen des CDA-Bundesvorsitzenden Dennis Radtke: „Wer sein Leben lang arbeitet, verdient Sicherheit im Alter. Die gesetzliche Rente müsse dafür die zentrale Säule bleiben, ergänzt durch zusätzliche Vorsorge.“

Zugleich spricht sich die CDA Ennepe-Ruhr für flexible Übergänge in den Ruhestand sowie bessere Arbeitsbedingungen für ältere Beschäftigte aus. Insbesondere in einer industriell und mittelständisch geprägten Region wie dem Ennepe-Ruhr-Kreis sei es entscheidend, die Erfahrung älterer Arbeitnehmer stärker zu nutzen und ihre Gesundheit zu schützen. Abschließend appelliert Christian Brandt an die politisch Verantwortlichen: „Die Menschen erwarten zu Recht tragfähige und faire Lösungen. Diese können nur im Dialog entstehen – mit Arbeitnehmern, Arbeitgebern und der Politik gemeinsam.“