CDA fordert: Mehr Chancen für Menschen mit chronischen Erkrankungen im Job
Der Fachkräftemangel macht es deutlich: Deutschland kann es sich nicht leisten, das Potenzial von Menschen mit chronischen Erkrankungen ungenutzt zu lassen.
Deshalb fordert die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) im Ennepe-Ruhr-Kreis mehr Einsatz für ihre berufliche Teilhabe.
„Die Integration dieser Menschen ist nicht nur eine soziale Verpflichtung, sie ist eine ökonomische Notwendigkeit“, sagt Christian Brandt, Vorsitzender der CDU-Sozialausschüsse im Ennepe-Ruhr-Kreis und im Ruhrgebiet.
Die CDA will dafür sorgen, dass Betroffene ihre Rechte kennen und ihre Fähigkeiten voll einbringen können. Ein Schlüssel dafür sei ein offenes Arbeitsumfeld und Führungskräfte, die im Umgang mit chronischen Erkrankungen geschult sind. „Mehr Sensibilität, mehr Kompetenz, mehr Klarheit – das brauchen wir in den Betrieben“, so Brandt.
Besonders wichtig: Prävention. „Vor Reha, vor Rente, wir müssen viel früher ansetzen“, fordert die CDA. Dafür brauche es attraktivere Vorsorgeangebote, stärkere Anreize für Beschäftigte und Unternehmen sowie finanzielle und steuerliche Unterstützung.
Entscheidend sei dabei ein gemeinsames Vorgehen: „Politik, Wirtschaft, Sozialversicherungsträger und Patientenorganisationen müssen an einem Strang ziehen“, sagt Brandt. „Nur so schaffen wir echte Teilhabe im Interesse der Betroffenen und unseres Wirtschaftsstandorts.“