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22.03.2018, 22:30 Uhr
Mehr Geld für den Wohnungsbau
Christian Brandt: "Familienfreundliche Wohnungsbauförderung."
Die Koalition aus CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen hält Wort bei der Stärkung des öffentlich-geförderten Wohnungsbaus. Mit einer Garantie für den Mietwohnungsneubau, die neu aufgestellte Eigentumsförderung für junge Familien, eine modernisierte Bestandsförderung und ein neues Förderangebot für die Schaffung von rollstuhlgerechten Wohnraum zeigen, dass CDU und FDP einen öffentlich-geförderten Wohnungsbau auf den Weg bringen, der diesen Namen auch verdient.
"Davon profitiert auch der Ennepe-Ruhr-Kreis", so der CDA-Kreisvorsitzende Christian Brandt aus Herdecke. Für den öffentlich-geförderten Wohnungsbau stehen in unserem Kreis insgesamt rund 9.848.000 Euro zur Verfügung. Vorläufig stellt die CDU-/FDP-geführte Landesregierung bis 2022 rund 4 Milliarden Euro für den öffentlich-geförderten Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Pro Jahr sind das landesweit mindestens 800 Millionen Euro, von denen der überwiegende Anteil in den Mietwohnungsbau geht.

Schluss macht die Koalition in Nordrhein-Westfalen mit ideologischen Beschränkungen in der Eigentumsförderung für junge Familien. "Wir wollen, dass junge Familien Eigentum bilden können. Deshalb ist seit dem 1. Februar 2018 landesweit wieder eine Eigentumsförderung möglich. Die Familienkomponente wird pro Kind um 5.000 Euro auf 15.000 Euro angehoben und wird auch auf Haushalte ausgedehnt, in denen ein schwerbehindertes Familienmitglied lebt. Gleichzeitig stärken wir das Prinzip "jung kauft alt": die Förderbedingungen der Vorgängerregierung waren in meinen Augen lebensfremd und haben dazu geführt, dass zuletzt von 80 Millionen Euro für die Eigentumsförderung nur knapp 20 Millionen Euro abgeflossen sind", so Christian Brandt weiter.

Die Koalition verlangt bei dem Erwerb von Bestandsimmobilien, die vor 1995 gebaut worden sind, nun keine energetische Sanierung der Immobilie mehr. "Junge Familien stehen am Anfang des Familien- und Erwerbslebens mit kleinen Einkommen dar. Der erste Schritt in die eigene Immobilie ist der Schwerste und dabei helfen wir."